Recalbox – Raspberry Pi als EmuStation

Vor knapp einer Woche baute ich mir aus einem RasPi 3 eine EmuStation mit recalbox. Recalbox ist ein System mit einer Sammlung verschiedener Emulatoren. So kann man darüber Super Nintendo, Sega MegaDrive oder gar Sony PlayStation spielen.

Erstaunlicherweise verlief die Installation diesmal fast problemlos. Einzig das richtige formatieren der SD Karte klappte nicht auf Anhieb. Man muss die SD in FAT32 und als Primär formatieren. Das musste man mit MiniTool Partition Wizard machen. Danach verlief die Installation und Konfiguration einfach und problemlos. Sogar das konfigurieren eines Wireless Xbox 360 Controllers ging ohne Probleme. Ich musste dann nurnoch meine Spiele auf den Pi kopieren und konnte direkt mit dem Spielen loslegen. Die Spiele kann ich entweder mit FileZilla per SFTP oder im Windows Explorer per Samba auf den Pi kopieren. Alternativ könnte ich sie auch auf ein USB-Stick kopieren und diesen am Pi anschließen. Da ich aber eine 128GB SDXC verwende, ist das nicht notwendig. Die Spiele laufen alle super flüssig. Einzig beim N64 ruckeln einige. Manche sogar so stark, dass sie unspielbar sind. Schade finde ich, dass eines meiner Lieblings N64 Spiele nicht perfekt läuft. Auf Top Gear Overdrive hatte ich mich mit am meisten gefreut. Ich kann es leider nicht durchspielen, da durch Bugs teilweise Menüs fehlen. Ich werd mir aber ein 100% Savegame holen, dann kann ich hoffentlich trotzdem alle Strecken fahren ^^. Am meisten werde ich wohl Secret of Mana spielen. Das hatte ich früher immer mit meinen Brüdern gespielt und gehört zu meinen Favoriten auf SNES. Es gibt echt viele Spiele an die ich lustige Erinnerungen habe. Und bei der Masse an Auswahl weiß ich nie, was ich zuerst spielen soll :D. Naja, jetzt zock ich aber erstmal ne Runde Secret of Mana ^^.

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